Startschuss für zweiten Kunstrasenplatz in Dortelweil
Freuen sich gemeinsam über den Startschuss zum zweiten Kunstrasenplatz in Dortelweil: Vertreter der Stadt samt Ortsvorsteher mit Teilen des SC Dortelweil-Vorstandes und der D-Jugend.
Planungen starten mit Hessentagsförderung
Ein weiterer Meilenstein für den Sport in Bad Vilbel: Die Stadt und der Sportclub 1959 Dortelweil starten offiziell die Planungen für einen zweiten Kunstrasenplatz im Stadtteil Dortelweil. Damit reagiert Bad Vilbel auf den wachsenden Bedarf an modernen Sportflächen für Jugend, Breiten- und Vereinssport.
Dank der erfolgreichen Hessentagsförderung 2025 stehen dafür Fördermittel des Landes zur Verfügung: Für den Kunstrasenplatz Dortelweil wurden 480.000 Euro bewilligt, um den jetzigen Naturrasenplatz in eine ganzjährige bespielbare Kunstrasenfläche umzuwandeln. Insgesamt umfasst die Maßnahme Investitionskosten von rund 2,2 Millionen Euro, die im Haushalt der Stadt bereits hinterlegt sind. Der Magistrat wird alsbald den Auftrag an ein dafür spezialisiertes Planungsbüro vergeben, sodass im nächsten Winter der konkrete Bau umgesetzt werden kann.
Bürgermeister Sebastian Wysocki freut sich über den Fortschritt: „Der zweite Kunstrasenplatz in Dortelweil ist ein starkes Signal für den Sport in Bad Vilbel. Durch die Fördermittel aus dem Hessentag können wir ein Projekt angehen, das dem sportlich sehr erfolgreichen SC weitere ganzjährige Trainings- und Spielmöglichkeiten gibt. Damit investieren wir als Stadt weiter viel Geld in die hiesige Sportinfrastruktur, die 2026 auch den Neubau der alten Dreifeldhalle in der Saalburgstraße sowie natürlich das Kommunalbad umfasst.“
Die Förderung war Teil eines umfangreichen Hessentags-Programms, mit dem die Stadt Bad Vilbel im Rahmen des Hessentags 2025 zahlreiche investive Maßnahmen in der Stadt vorantreiben konnte. Viele dieser Maßnahmen, darunter der Kunstrasenplatz, profitieren von Zuschüssen, die durch das Landesfest erst ermöglicht wurden.
Sebastian Heil, Vorsitzender des SC Dortelweil, ergänzt: „Für unseren Verein ist das ein bedeutender Fortschritt. Unsere Mannschaften, vor allem im Jugendbereich, stoßen auf dem bisherigen Rasenplatz zunehmend an Kapazitätsgrenzen. Dass wir nun mit den Planungen für einen zweiten Kunstrasenplatz starten können, ist für uns ein großer Gewinn – sportlich wie organisatorisch. Wir sind der Stadt dafür sehr dankbar.“
Der neue Platz soll wetterunabhängig nutzbar sein und insbesondere den stark gewachsen Trainings- und Spielbetrieb entlasten. Dies schafft langfristig bessere Bedingungen für Nachwuchsspieler, aber auch für Freizeit- und Integrationssportangebote vor Ort.
In den kommenden Monaten werden die nächsten Schritte – von der detaillierten Planung über die Genehmigungsprozesse bis hin zur Ausschreibung – umgesetzt. Stadt und Verein betonen, dass die enge Zusammenarbeit entscheidend für einen zügigen Ablauf ist.
Quelle: Stadt Bad Vilbel