Kommunales Sporthallenbad: Baugenehmigung erteilt

Bad Vilbel, 12. März 2026 – Für das geplante kommunale Sporthallenbad in Bad Vilbel ist die Baugenehmigung erteilt worden. Der Wetteraukreis übergab die Genehmigung am heutigen Tage an die Wund GmbH/Therme Group.

Frank Müller, Projektleiter Therme Group, ordnet die Bedeutung dieses Schrittes ein: „Für die Therme Group ist der Beginn der Tiefbauarbeiten und die Baugenehmigung für das kommunale Sporthallenbad ein wichtiger Meilenstein für die Therme Bad Vilbel. Kinder sind unsere Zukunft! Mit dem Sporthallenbad können Kinder in Bad Vilbel bald wieder vor Ort schwimmen lernen.“

Auch Klaus Minkel, Geschäftsführer Stadtwerke Eigenbetrieb und ehrenamtlicher Stadtrat, erinnert an die lange Entwicklung des Projektes: „2009 begann ich mit dem Grunderwerb für die Stadt. 2013 fertigten die Stadtwerke die europäische Ausschreibung. Josef Wund bekam den Zuschlag. 2017 stürzte er mit der Baugenehmigung ab. Mühselig musste das Projekt neu aufgebaut, Corona und veränderte Normen überwunden werden. Heute ist ein Festtag für die Stadt. Ein gutes Ende ist in Sicht.“

Das kommunale Sporthallenbad entsteht im Zuge des Gesamtprojektes Therme Bad Vilbel und bildet den ersten Bauabschnitt der geplanten Entwicklung am Standort. Mit der Genehmigung sind die genehmigungsrechtlichen Voraussetzungen für die Umsetzung dieses Projektteils geschaffen.

„Ich freue mich sehr, dass wir als Baugenehmigungsbehörde nun grünes Licht für dieses wichtige Projekt geben können. Ein modernes Hallenbad ist zentraler Bestandteil der kommunalen Daseinsvorsorge – nicht zuletzt aufgrund seiner Bedeutung für das Schul- und Vereinsschwimmen“, erklärt die Erste Kreisbeigeordnete und Baudezernentin Birgit Weckler bei der Übergabe, an der auch viele Vertreterinnen und Vertreter der Bad Vilbeler Gremien teilnahmen.

Den Bauantrag für das kommunale Sporthallenbad reichte die Wund GmbH/Therme Group Ende September vergangenen Jahres separat zu den Unterlagen für die geplante Thermenwelt Bad Vilbel beim Wetteraukreis ein. Durch dieses eigenständige Verfahren lässt sich das Sporthallenbad zeitlich unabhängig von den weiteren Planungen rund um die Therme umsetzen. Die Bauaufsicht des Wetteraukreises hat den Bauantrag innerhalb von fünfeinhalb Monaten geprüft und genehmigt. Auftraggeber und Bauherrin des kommunalen Sporthallenbades ist der Stadtwerke Eigenbetrieb.

Der künftige zweigeschossige Bau umfasst ein Sporthallenbad mit einem 25-Meter-Sportbecken mit acht Bahnen, ein Lehrschwimmbecken mit Hubboden zur flexiblen Anpassung der Wassertiefe sowie einen großen Kinderschwimmbereich. Darüber hinaus sind verschiedene Nebenräume sowie zwei Lehr- und Schulungsräume vorgesehen. Weitere Einzelheiten zum Projekt werden die Stadt Bad Vilbel und die Therme Group im Rahmen einer gemeinsamen Informationsveranstaltung voraussichtlich im Mai vorstellen, zu der zu einem späteren Zeitpunkt gesondert eingeladen wird.

Bürgermeister Sebastian Wysocki unterstreicht die Bedeutung des Projekts für die Stadt: „Mit der Übergabe der Baugenehmigung für das kommunale Sport- und Hallenbad fällt heute der lang ersehnte Startschuss für ein Projekt von großer Bedeutung für Bad Vilbel. Das neue Kommunalbad mit acht Bahnen, Lehrschwimmbecken und Kinderbereich schafft beste Voraussetzungen für Schulen, Vereine und den Breitensport und stärkt zugleich den Bäderstandort unserer Stadt. Mein Dank gilt der Therme Group, dem Wetteraukreis sowie allen Beteiligten, die dieses wichtige Projekt mit Ausdauer und Engagement vorangebracht haben. Für Bad Vilbel ist das ein wirklich großer und erfreulicher Schritt nach vorn.“

Der Baubeginn für das kommunale Sporthallenbad ist für Ende 2026 beziehungsweise Anfang 2027 vorgesehen. Die Bauzeit wird voraussichtlich bis zu zwei Jahre betragen.

Quelle: Therme Group

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