Elektrifizierung der Bahnstrecke Friedberg–Friedrichsdorf ist wichtiger Schritt für die Wetterau
Die CDU-Kreistagsfraktion Wetterau begrüßt die geplante Elektrifizierung der Bahnstrecke zwischen Friedberg und Friedrichsdorf durch die DB InfraGO AG bis Ende 2028 ausdrücklich. Die Entscheidung stellt einen bedeutenden Fortschritt für die Verkehrsinfrastruktur und die Zukunftsfähigkeit der Region dar.
Der Vorsitzende der CDU-Kreistagsfraktion, Sebastian Wysocki, erklärt dazu: „Die geplante Elektrifizierung der Strecke ist ein starkes Signal für die Weiterentwicklung unserer Infrastruktur in der Wetterau. Sie erhöht nicht nur die Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit des Schienenverkehrs, sondern stärkt auch die Resilienz des gesamten Netzes. Gerade in Zeiten wachsender Mobilitätsanforderungen ist das ein entscheidender Schritt in die richtige Richtung.“
Zugleich bedankt sich Wysocki ausdrücklich beim Wetterauer Bundestagsabgeordneten Dr. Thomas Pauls für dessen Einsatz: „Mein besonderer Dank gilt Dr. Thomas Pauls, der sich gemeinsam mit weiteren Akteuren auf Bundesebene mit großem Engagement für dieses Projekt eingesetzt hat. Dieses geschlossene und beharrliche Vorgehen hat maßgeblich dazu beigetragen, dass wir nun einen entscheidenden Schritt vorangekommen sind.“
Die Maßnahme schafft zusätzliche betriebliche Flexibilität und ermöglicht insbesondere im Zuge großer Bauprojekte, wie etwa dem viergleisigen Ausbau der S6 zwischen Bad Vilbel und Friedberg, wichtige Umleitungsoptionen. Damit wird der Zugverkehr insgesamt stabiler und verlässlicher.
Wysocki betont weiter: „Für die Bürgerinnen und Bürger in der Wetterau bedeutet dies konkret: bessere Verbindungen, mehr Verlässlichkeit und eine echte Perspektive für einen attraktiven öffentlichen Nahverkehr. Gerade im ländlich geprägten Raum ist eine leistungsfähige Schieneninfrastruktur unverzichtbar, um Mobilität bezahlbar und alltagstauglich zu gestalten.“
Positiv hebt die CDU-Kreistagsfraktion hervor, dass die Finanzierung des Projekts gesichert ist und auch die notwendigen Sperrpausen bereits eingeplant wurden. Dies unterstreicht die Ernsthaftigkeit und Umsetzungsreife des Vorhabens.
Mit Blick auf die Zukunft unterstützt die CDU-Kreistagsfraktion zudem die Forderung nach einer Verlängerung der S-Bahn-Linie S5 bis nach Friedberg.
„Die Elektrifizierung darf kein Selbstzweck bleiben. Sie muss jetzt auch zu einem konkreten Mehrwert für die Menschen führen. Eine direkte S-Bahn-Anbindung wäre ein echter Quantensprung für die Region. Hier sind nun das Land Hessen und der RMV gefordert, die entsprechenden Voraussetzungen zu schaffen und die notwendigen Verkehre zu bestellen“, so Wysocki abschließend.
Die CDU-Kreistagsfraktion sieht in der Elektrifizierung der Strecke einen wichtigen Baustein für eine moderne, nachhaltige und zukunftssichere Mobilität in der gesamten Metropolregion FrankfurtRheinMain.