Man würde gern mit dem Fahrrad morgens zur S-Bahn fahren oder direkt zum Arbeitsplatz, aber besitzt kein eigenes Fahrrad. Das ist in der Quellen- und Festspielstadt ab sofort kein Problem mehr. Das Start-Up Unternehmen BYKE hat nun die ersten Fahrräder für das Bike-Sharing in Bad Vilbel verteilt und erweitert damit die Nahmobilitätsinfrastruktur in der Stadt. Gemeinsam mit dem Ersten Stadtrat und Verkehrsdezernenten, Sebastian Wysocki, nahmen die Geschäftsführer von BYKE, Julia Boss und Martin Voss die ersten Räder in Betrieb. „Mit dem Bike-Sharing Angebot steigern wir die Attraktivität der Nahmobilität in unserer Stadt. Da BYKE nicht auf stationäre Sharingplätze setzt, eignet sich es für unsere Stadt sehr gut“, erklärte Sebastian Wysocki am Rande des Starts des Angebots.

Das Start-Up Unternehmen hat bereits in Frankfurt gute Erfahrung mit seinem Angebot gemacht und freut sich nun auch in Bad Vilbel am Start zu sein. „Wir erweitern damit unser Geschäftsgebiet über die Frankfurter Stadtgrenze hinaus nach Nordosten und schaffen ein attraktives Angebot für Einwohner und Pendler“, freut sich die Gründerin und Geschäftsführerin von BYKE, Julia Boss. Da Bad Vilbel viele Bürger hat, die täglich nach Frankfurt pendeln, ist das Angebot von BYKE, das nicht auf stationäre Plätze setzt ein Vorteil. „Wer von Bad Vilbel nach Frankfurt mit dem Fahrrad pendeln möchte, kann eines der Sharingräder nutzen. Hat man spätabends dann noch einen Termin in Frankfurt und möchte lieber mit der S-Bahn oder mit Kollegen oder Freunden im Auto zurückfahren, ist es kein Problem, wenn das Fahrrad in Frankfurt stehen bleibt“, sieht Wysocki klare Vorteile des Konzepts.

Julia Boss, die sich für die gute Zusammenarbeit mit der Bad Vilbeler Stadtverwaltung bedankt, weist darauf hin, dass das Unternehmen schon bald die Marke von 5000 Fahrten pro Woche erreichen wird. „Das ist ein toller Meilenstein, auf den wir sehr stolz sind. Bad Vilbel ist der ideale Partner für unsere Erweiterung“, so Boss.

Um die Räder von Byke zu nutzen, genügt es, die Byke-App auf sein Smartphone herunterzuladen. Eine in die App integrierte Karte zeigt die Standorte der Fahrräder an. Um ein Fahrrad auszuleihen, scannt man den am Rad angebrachten QR-Code – das Schloss öffnet sich daraufhin nach wenigen Sekunden automatisch. Am Ende der Fahrt schließt man das Schloss und beendet so die Miete. „Vielen Menschen im Rhein-Main-Gebiet können wir bereits eine unkomplizierte Transportmöglichkeit bieten, die einen wesentlichen Schritt zu sauberen Städten mit weniger Autos darstellt“, fasst Julia Boss zusammen „Wir freuen uns, nun auch Bad Vilbel auf diesem Weg unterstützen zu dürfen.“

Sebastian Wysocki, der seit seinem Antritt als Erster Stadtrat und Verkehrsdezernent die Nahmobilität und eine entsprechende Infrastruktur auf der Agenda hat, sieht mit dem Bike-Sharing Angebot den nächsten Schritt getan. „Wir haben im vergangenen Jahr sukzessive die Fahrradabstellanlagen modernisiert und ihre Anzahl erhöht. Radwege werden nach und nach ausgebaut und verbessert, das neue Radverkehrskonzept ist vorgestellt und im Gremiengang. Nun ermöglichen wir durch das Bike-Sharing neue Wege der Mobilität“, so Wysocki abschließend.

Über BYKE:
Byke ist ein stationsloser Bike-Sharing-Anbieter, der mit über 2.000 Rädern im Rhein-Main-Gebiet und in Berlin tätig ist. Hinter Byke steht ein erfahrenes Team aus Mobilitäts- und Tech-Experten. Wichtig ist Byke der lokale Service-Ansatz: Ein Service-Team, bestehend aus mehreren Mitarbeitern, fährt das Geschäftsgebiet täglich nachts und bei Bedarf auch tagsüber ab. Es repariert defekte oder beschädigte Fahrräder und verteilt sie, falls nötig, an andere Standorte um. Ziel ist es, gut gewartete Fahrräder dort zu positionieren, wo sie auch gebraucht werden.

Quelle: bad-vilbel.de

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